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Raoul v.d. Duysburg
Duisburg
Ritterbruder

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Gruppenvorstand 

Wappen von Geldern

Raoul von Geldern (von der Duysburg), erster und einziger Sohn des Rainald I. von Geldern aus der Ehe mit Irmgard von Limburg, wuchs in jungen Jahren auf der Burg seines Vaters auf. Der Vater, der gleich nach dem Tode der Mutter Herzog von Limburg wurde, pendelte viel zwischen den Burgen Geldern und Limburg, so dass sein Sohn Raoul seinen Vater selten zu Gesicht bekam. Dennoch bestimmte Rainald I. von Geldern, dass sein einziges Kind und Erbe dem Grafen von Kleve treulich dienen solle, als Gegenleistung würde ihm dieser dann bei den Erbstreitigkeiten beistehen. Des Weiteren wurde bestimmt, dass Geldern in die Verwaltung Kleves fallen würde, sollte Rainald I. keine weiteren Erben hervor bringen.

Nach dem Tode Irmgards von Limburg beschloss Rainald im sinne des Vertrags, Raoul in die Knappenausbildung zu den Templern von Wesel zu schicken. Trotz der Unterstützung des Grafen von Kleve ging Limburg verloren, doch als Rainald die junge Margarete von Flandern zum neuen Eheweib nahm und ein weiterer Sohn und Erbe – Rainald II. – geboren wurde, stand fest, dass Geldern im Familienbesitz blieb.

Empört über das Versagen des Grafen von Kleve beim Erhalt der Limburg wollte Rainald I. seinem Erstgeborenen dennoch mehr geben als nur die Aussicht, in die Dienste des Grafen von Kleve zu treten. So kam es ihm sehr gelegen, dass kurz vor der Geburt des neuen Erben Gottfried von Sayn an ihn heran trat und um ein Bündnis gegen die Familie von Berg bat. Rainald trat an den Grafen von Kleve heran, um den Vertrag, den er bezüglich seines Sohnes Raoul mit ihm geschlossen hatte, ändern zu lassen. Sein Erstgeborener sollte die Templerausbildung beenden und mit einem Eheweib aus dem Hause von den Houven belohnt werden, dem Grafen von Kleve auf der Duysburg treulich dienen, nachdem er seinen Ritterschlag von einem Verbündeten erhalten und sich seiner würdig erwiesen hatte. Der Graf von Kleve willigte ein. Raoul verließ die Templer zu Wesel. Kurz darauf erhielt er seinen Schlag zum Ritter auf der Burg seines Vaters und forderte daraufhin sein Recht auf die Lehe Duysburg ein. Dietrich VI. von Kleve verwehrte ihm dieses Recht jedoch. Er setzte ihn als Hauptmann des Kriegs- und Handelstrosses auf der Duysburg ein. Der junge Raoul solle erst einmal sein Können unter Beweis stellen und die Handelswege beschützen. Würde er sich als würdig erweisen und diese Aufgabe zur Zufriedenheit erfüllen, sähe er keinerlei Bedenken mehr, den jungen Ritter zum Grafen der Duysburg zu ernennen. Jedoch gewährte er ihm das Recht, den Titel von der Duysburg anzunehmen, damit ein jeder sehen konnte, dass der zukünftige Graf vor ihm stand.

Doch es kam alles anders,  die Duysburg wurde dem Deutschen Orden vermacht und da Raoul mitsamt Gefolge und Familie ohne bleibe da stand. Trat er mit diesen in den Orden ein und legte das Ordensgelübte ab. Von nun an lebte er als Ritterbruder in der Kommende Duysburg und sein Eheweib als Mutter Oberin im Frauenkloster der Duysburg. Alle Reichtümer der Familie gingen in den Ordensbesitz über.



Familienwappen von Geldern.                  Familienwappen von der Duysburg


 
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